Arsch huh, Zäng ussenander!

Veranstaltungsinformation Arsch huh 2012 – Kundgebung am 9.11.2012

Am 9.11.2012 findet die Kundgebung Arsch huh 2012 statt, hier einige organisatorische Informationen zur Veranstaltung.

Beginn: 17:30 Uhr, Ende: 22.00 Uhr.

Veranstaltungsort: Deutzer Werft (Kirmesplatz) am Rheinufer.

Es handelt sich um eine öffentliche Kundgebung für die kein Eintritt erhoben wird.

Die Platzfläche ist nicht bestuhlt. Für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung wird jedoch ein geschützter Bereich seitlich der Bühne zur Verfügung gestellt:

  • Tribüne/Podest mit Rampe für Rollstuhlfahrer (Voranmeldung nicht notwendig)
  • Behinderten WC
  • Gebärden-Dolmetscher

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • KVB-Linien 1, 7, 9 – Haltestelle „Deutzer Freiheit“ oder „Severinsbrücke“
  • KVB-Linien 3 und 4 – Haltestelle „Sueven Straße“
  • S-Bahn und DB-Haltestelle „Bahnhof Köln Messe / Deutz“

Aktuelle Informationen zur Nahverkehrslage der KVB finden sich hier: Kundgebung Arsch huh, Zäng ussenander: Verkehrsbehinderungen erwartet

Parkmöglichkeiten:

Messeparkplatz P 22 – Dann zu Fuß bis zum Festplatz am Deutzer Rheinufer. Oder man orientiert sich an der Lanxess Arena, dort sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden und es ist nur ein Katzensprung zum Rheinufer.

Presse-Akkreditierung

Eine Akkreditierung für den 9.11. ist nicht notwendig, da es sich um eine öffentliche Kundgebung handelt. Jede/r kann kommen, teilnehmen und gerne auch berichten. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir angesichts der großen Zahl der Anfragen weder schreibenden, drehenden noch fotografierenden Kollegen gestatten können, die Bühne zu betreten.

Gelände, Zugang, Sicherheit

Das Gelände ist aus Sicherheitsgründen zum Rhein hin teilweise eingezäunt. Zur Siegburgerstraße ist es offen. Dort liegt der zentrale Zugang zum Gelände. Es ist von der Deutzer und von der Severinsbrücke gleichermaßen erreichbar. Es gibt keine Zugangskontrollen. 

Ab  16 :30Uhr – also eineinhalb Stunden vor Veranstaltungsbeginn – sind die Kundgebungsteilnehmer eingeladen, sich auf der Deutzer Werft einzufinden.

An vier Verpflegungsständen kann man sich mit Essen und Trinken versorgen. Selbstverpflegung ist ausdrücklich erlaubt. Zu berücksichtigen ist aber, dass es sich um eine Glas freie Veranstaltung handelt,  d.h. bitte kein Glas mit auf die Veranstaltungsfläche nehmen!

TV- und Rundfunkübertragung:

Wer nicht an der Kundgebung teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, die Veranstaltung ganz oder in Teilen über TV und Hörfunk zu verfolgen. Eins Festival zeigt von 17:45 Uhr bis 22:15 minimal zeitversetzt die gesamte Veranstaltung, das WDR Fernsehen ist ab 20:15 live dabei. Alle Hörfunk und TV-Termine finden sich hier: WDR überträgt „Arsch huh, Zäng ussenander!“ Kundgebung und K onzert am 9. November

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.arschhuh.de/teilnehmende-kunstler-arsch-huh-zang-ussenander-kundgebung-2012

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9 Kommentare

  1. Gloria Rabl 5. November 2012 at 17:03

    Hallo zusammen!
    Freue mich schon sehr auf Freitag. Für meine Zeitplanung wüsste ich gerne noch, ab wann man auf das Gelände kann.

    Liebe Grüße
    Gloria

    • Arsch huh Team 7. November 2012 at 12:05

      man kann ab 16 Uhr auf das Gelände

  2. Martin 7. November 2012 at 14:46

    na, hoffentlich reicht der Platz auf dem Gelände aus!?! ich gehe von einer erheblichen Teilnehmerzahl aus!!!!!! :o)

  3. Maria Schellong 7. November 2012 at 17:46

    ich freue mich darauf…20 Jahre sind so schnell vergangen.
    & es kommt mir vor als sei es noch gestern gewesen.
    Vill passiert seit her…

  4. Peter 8. November 2012 at 07:25

    Sollte man vielleicht jedes oder jedes zweite Jahr manche vielleicht begreifen die Menschen ja dann mal!!

  5. Peter 8. November 2012 at 09:31

    Richtig
    es ist an der Zeit , etwas zu tun . Das Thema ist brandaktuelle. Alle Künstler. Mitbürger und Menschen, die etwas vefrändern wollen in dieser Gesellschaft sind aufgerufen mitzumachen und sich zu solidarisieren im Kampf gegen etwas, dass die deutsche Seele belastet und das anscheinend nicht totzukriegen ist in dieser Gesellschaft.Der Kampf gegen Rechts fängt jetzt erst an, nach dem Motto wehred den Anfängen.Die Gegenseite hat sich sich anscheinend schon gerüstet und verbreitet Angst und Terror ( NSU ) und treibt jahrelang unerkannt ihr Unwesen. Der Gedanke an Parallelen zu 33 ist da nicht so abwegig, als SA Truppen Angst und Schrecken verbreiteten und Demokraten und Sozialisten nicht wahrhaben wollten, was geschah, weil man das Böse verharmlost und verniedlich hatte. Es ist immer an der Zeit etwas zu tun, heute mehr den je, wo die Kluft zwischen Besitzenden und Besitzlosen immer größer wird und sich Hoffnungslosigkeit bei weiten Teilen der Bevölkerung breit macht, so dass die braunen Rattenfänger wieder leichtes Spiel haben.

    Also . . . . . alle sind aufgerufen etwas zu tun

    Liebe Grüße
    Peter

  6. helcolonia 9. November 2012 at 17:36

    wir würden sehr gerne kommen, doch die S- Bahn fährt nicht (Betriebsstörung). Somit kommt der gesamte Kölner Norden von Worringen bis Nippes nicht hier weg.

    Trotzdem wünschen wir ALLEN weiterhin den Mut aufzustehen gegen Diskreminierung und Fremdenfeindlichkeit. Als 68 jähriger Kölner bin ich froh und dankbar für meine Freunde und Nachbarn aus aller Welt.

  7. Astrid 9. November 2012 at 21:08

    Ich bin stolz, in dieser Stadt zu leben, die aufsteht und gegen Ungerechtigkeit aller Art kämpft! Asch huh, Zäng ussenander, auch morgen und in Zukunft!

  8. Frank 10. November 2012 at 07:01

    Das “Arsch huh – Zäng ussenander 2012″ wieder ein voller Erfolg wird stand außer Zweifel. Das es aber ein derart großer Erfolg wird, dass das Gelände schon früh ‘dicht’ gemacht werden musste zeigt umso mehr, wie wichtig den Menschen das Motto der AG Arsch huh ist.

    So wurden auch gestern, wie vor 20 Jahren, deutliche Zeichen in Form von Worten und Musik gesetzt. Sie hier alle aufzuschreiben würde den Rahmen sprengen. Doch gerade die Worte von Immi Dietmär Bär waren sehr eindringlich, der die immer präsenter werdenden Rechten in und um Fußballstadien zu Recht vermaledeite.

    Es ist eigentlich schade, dass es solchen Veranstaltungen überhaupt bedarf. Umso wichtiger ist es also das es sie gibt. Und so haben die Botschaften von gestern Abend nicht nur die zigtausend Besucher in der Deutzer Werft erreicht. Nein. Viele Millionen (!) waren über die Livestreams von Eins-Festival, WDR 2 und WDR-Fernsehen weltweit zugeschaltet. Und: Das Interesse ist weiterhin ungebrochen, denn die ersten via Youtube hochgeladene Videos erreichen bereits in den ersten Stunden enorme Abrufzahlen.

    Was bleibt? Nur dieses: Ein dicker Dank und zugleich auch ein dickes Lob an die Musiker und die Menschen, die prägnante wahre Worte gesprochen haben, allesamt ohne Eigennutz. Das größte Lob gebührt jedoch den Veranstaltern, Organisatoren und Sponsoren, die diese Veranstaltung gestemmt haben. Ein derartiges Mega-Event mit dem Budget auf die Beine zu stellen ist eine Leistung, bei der selbst ‘weltmeisterlich’ schäbig klingen mag. HUT AB!

    Aber noch eines bleibt: Die Botschaft! Viele, die schon vor 20 Jahren auf dem Chlodwigplatz dabei waren bekamen quasi ‘Nachschub für den Antrieb weiter zu machen’, aber auch viele, die noch vor 20 Jahren klein waren wurden richtig wach gerüttelt.

    Bleibt zu hoffen, dass es “Arsch huh – Zäng ussenander” weiterhin gibt. Jetzt allerdings wieder 20 Jahre warten wäre unklug. Leider scheint es nötig zu sein, diese mahnende Kundgebung in kürzeren Zeitabständen stattfinden zu lassen.

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