Arsch huh, Zäng ussenander!

…denn he hält mer zesamme: Chorweiler am 3.6.2018

Platz

RheindWie bunt und vielfältig der Bezirk Chorweiler ist, ließ sich am Sonntag am Pariser Platz ablesen. Eritrea, Türkei, Indien, Griechenland – alles lag in trauter Nachbarschaft vereint, ebenso wie die zahlreichen Glaubensgemeinschaften, die im Stadtbezirk repräsentiert sind.
Gleich neben den Spezialitäten des Indischen Kulturvereins stand die Bühne. Dort schlug Hermann Rheindorf, Sprecher der AG Arsch huh, den Bogen zum Vorjahr. Denn die AG Arsch huh war zum zweiten Mal im Bezirk angetreten, um für demokratisches Engagement in der Nachbarschaft zu werben.

Die Band Buntes Herz brach das Eis und brachHerzte die Standbesetzung des Vereins NAR Lichtblick für Frauen und Mädchen e. V. zum Tanzen. Es folgte die erste Gesprächsrunde, in der Moderator Fatih Cevikkollu Menschen vorstellte, die sich für das Zusammenleben im Kölner Norden einsetzen.

AbekeDen Auftakt machte Eli Abeke, Integrationsratsmitglied und Vertreter des Bündnis14 Afrika, zu dem sich Zuwanderer aus Afrika zusammengeschlossen haben. Auch mit dem Ziel, sie stärker in der tanzendeutschen Gesellschaft zu verankern. Dr. Sebastian Scharte (Willi-Eichler-Bildungswerk „Demokratie lernen und leben‟) und Streetworker Roman Friedrich ergänzten die erste Diskussionsrunde.

Sebastian und RomanRoman Friedrich stellte einerseits den Debattierclub vor, in dem junge Leute sich im Austausch von Argumenten üben und thematisieren, was sie im Alltag bewegt. Andererseits engagiert er sich bei der russischen Landsmannschaft und betonte, dass für den Zugang die Ansprache in der Herkunftssprache entscheidend sei.

HopDann rockten HopStopBanda den Platz und schufen mit Balkanrythmen und rüssische und jiddische Liedtexte den perfekten Übergang zur zweiten Runde. Neben der IG Blumenberg präsentierten sich Florian Kotscha und Muhibullo Aminov von der Karl-Arnold-Stiftung e.V., die mit der Plattform Stark! im Kölner Norden ein wichtiges Informations- und Kommunikationsinstrument für den Bezirk ins Leben gerufen hat und eine Demokratiewerkstatt betreibt.

Runde 2Für das jüdische Gemeindezentrum stand Dany Meier auf der Bühne. Er sprach über die Bedeutung und die Angebote des Zentrums und betonte den friedlichen Geist, in dem die verschiedenen Glaubensgemeinschaften im Kölner Norden zusammenleben. Eine eigene Chorweiler Friedenserklärung ist dafür ein sichtbarer Ausdruck.Stephan

Wonach Stephan Brings – diesmal als Solist – mit Halleluja, Polka, Polka, Polka und dem Kölschen Jung, das Publikum zum Mitsingen brachte.

 

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