Arsch huh, Zäng ussenander!

Demokratie ist schön, macht aber viel Arbeit.

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Checkpoint:Demokratie – Wie kann Rassismus durch Demokratie bekämpft werden?

Konstruktiv, kritisch und vital – so stellte Moderator Gregor Schnittker Renan Demirkan, die Initiatorin von Checkpoint:Demokratie, vor. Ihr Engagement und ihre Energie wurden im Lauf der Diskussion mehrfach spürbar. Zum Einstieg berichtete sie, dass der Brexit den Anstoß für ihre Initive lieferte. Einmal weil in der Auseinandersetzung damit Migranten massiv angegangen wurden, die zum Teil seit Jahren in Großbritannien leben. Dann aber auch, weil der Brexit eine Zäsur für Europa darstellt.

Nach 1945 war Versöhnung ein zentraler Gedanke für den Zusammenschluss der europäischen Länder. Das Verbindende sei jedoch mit dem Brexit zugunsten der Rückkehr von Separatismus und dem nationalstaatlichen Denken des 19. Jahrunderts aufgegeben worden. Dann zitierte sie Hans Jonas (Das Prinzip Verantwortung): „Wir wissen erst, was auf dem Spiel steht, wenn es auf dem Spiel steht.‟ und erklärte: „Wir müssen uns darüber verständigen, wie wir die offene Gesellschaft erhalten, erweitern und vielleicht aktualisieren. Demokratie ist Diskurs, ist Prozess, ist auch Zweifel – aber es ist immer, immer Solidarität.“

Demokratie, Freiheit, Rassismus, Kapitalismus und Medien – um diese Themen ging es zunächst auf dem Podium. Hier diskutierte Renan Demirkan mit André Wilkens von der Initiative Offene Gesellschaft, Berlin , der Kabarettistin Idil Nuna Baydar, Shary Reeves, (Moderatorin, Schauspielerin, ehemalige Fußballspielerin), Fabian Guzzo, der mit „Köln spricht‟ eine demokratische Speakers Corner ins Leben gerufen hat und dem Pfarrer der Lutherkirche in Köln Hans Mörtter.

Nach 45 Minuten, wurde das Publikum einbezogen. Die gesamte Diskussion kann man hier sehen und hören:

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