Arsch huh, Zäng ussenander!

Arsch huh zur geplanten Demonstration “Köln wehrt sich!“

Erklärung

Arsch huh wird sich an der von der SDAJ, Rote Aktion Köln und BSV Köln geplanten Demonstration “Köln wehrt sich! Gegen Neonazis, rechte Hooligans und Rassismus!“ nicht beteiligen.

Wir stimmen in der politischen Zielsetzung natürlich mit den Veranstaltern überein, sind aber der Meinung, dass wichtige gesellschaftliche Gruppen (wie Parteien, Gewerkschaften, Sozialverbände, Kirchen, Migrantenorganisationen und Fußballvereine) sich zwingend an dem Bündnis beteiligen müssen, damit eine wirklich machtvolle Demonstration und Kundgebung zu Stande kommt.

Eine Zersplitterung in viele Einzelaktivitäten, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle von Öffentlichkeit und Medien liegen, ist dabei nicht zielführend, sondern sie verschwendet sogar unnötig politische, personelle und organisatorische Ressourcen, die bei einer Künstler-Initiative wie Arsch huh nur in begrenztem Umfang vorhanden sind.

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6 Kommentare

  1. Martin Herrndorf 31. Oktober 2014 at 14:13

    macht ihr denn eine Demo?

  2. Heike 4. November 2014 at 07:50

    Dass die Demo stattgefunden hat, war notwendig, und natürlich bedeutet das nicht, dass man nicht versuchen kann, sich zukünftig besser abzusprechen. Auch mit Arsch huh, den Kirchen etc.
    Dass die AG sich aber trotz Kenntnis gar nicht beteiligt hat, finde ich enttäuschend. Offensichtlich war es vielen KölnerInnen wichtig, ein Statement zu geben, dann muss man halt auch mal schnell reagieren. Attac, Verdi, Occupy, der Linken, Medica Mondiale um nur einige zu nennen war das offensichtlich möglich.
    Aber: aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, nun wäre sicher auch ein guter Moment um über ein gemeinsames Vorgehen zu sprechen und dieses zu planen.

    • tommi 12. November 2014 at 20:22

      …habe heute von der geplanten demo gelesen, die auch dazu dient mit „Breslauer platz“ künftig wieder bunt und vielfältig zu assoziieren statt braun.(prima!)
      wie wäre es vor dieser zentralen Veranstaltung (die vielleicht am frühen abend stattfinden könnte) tagsüber mit den vielen inis und vereinen(hier meine ich dann außer den vielen inis der flüchtlings- und antirassismusarbeit auch die örtlichen sport- und Fußballvereine und auch die Karnevalsvereine) willkommens-Aktionen,zb. fußballtrainings, tanz und spiele an den Standorten, an denen Flüchtlinge untergebracht sind zu organisieren.
      mit so einer aktion könnte der gedanke „wir alle sind köln“ nochmals manifestiert werden. die arsch-huh leute und die Karnevalisten könnten dann in einer art Karawane alle Standorte, an denen etwas stattfindet abfahren und kurze auftritte machen, bevor sie dann auf dem Breslauer platz auftreten.
      wär doch was oder?

  3. MarCGN 26. November 2014 at 12:30

    Habe diesen Satz jetzt 4x gelesen und glaube, hier stimmt was nicht. Müsste es nicht heißen:

    Wir stimmen in der politischen Zielsetzung natürlich mit den Veranstaltern überein UND sind der Meinung, dass wichtige gesellschaftliche Gruppen (wie Parteien, Gewerkschaften, Sozialverbände, Kirchen, Migrantenorganisationen und Fußballvereine) sich zwingend an dem Bündnis beteiligen müssen, damit eine wirklich machtvolle Demonstration und Kundgebung zu Stande kommt.

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