Arsch huh, Zäng ussenander!

27. 1. 2015: Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft

Bild Aufruf Köln stellt sich quer 2015-01-26

Pressemitteilung „Köln stellt sich quer“

27. 1. 2015: Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft

Nach den großen Demonstrationen gegen die KÖGIDA und den Anschlägen in Paris erhält die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am Holocaustgedenktag, Dienstag, 27. Januar 2015, 17.30 Uhr, (AntoniterCityKirche, Schildergasse) eine neue, beklagenswerte Aktualität.

Der  27. Januar steht dafür, aus der Vergangenheit eine Brücke in die Zukunft zu schlagen –  denn: „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“

Daraus  ergibt sich die Verpflichtung, alles dafür zu tun, Unrecht und Gewalt, Ausgrenzung und Intoleranz entgegenzuwirken.

Im Aufruf zum 27. Januar 2015 heißt es:
„2015 gedenken wir aller Opfer der NS-Diktatur, indem wir den Blick auf diejenigen Kölnerinnen und Kölner lenken, die als Kulturschaffende in ihrer künstlerischen Produktivität gehindert, ins Exil oder in den Tod getrieben wurden.“…

„Der Schwur der Überlebenden des KZ Buchenwald: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“ ist ein Vermächtnis an uns alle und hat auch heute nichts an Aktualität verloren. Wir sind aufgefordert, einen Beitrag zu leisten, dass Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Glauben, ihren Lebensumständen gewaltfrei, anerkannt und ökonomisch abgesichert in Köln leben und sich kreativ ausdrücken können. Das gilt auch für die, die zu uns kommen, weil sie in ihrer Heimat Hunger und Krieg ausgesetzt sind. Erinnern an die Opfer der NS-Zeit leistet dazu einen Beitrag.“

Köln hat mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis am 5,  am 14. und am 21. Januar eindrucksvoll gezeigt, dass es nicht möchte, dass die KÖGIDA durch unsere Stadt zieht. Angesichts der von ihr ausgehenden Gefahrenlage und der dort ausgestoßenen Drohungen gegen Gegendemonstranten und Presse  fordert das „Bündnis Köln stellt sich quer“, weiterhin, diese rechtsextremen Versammlungen zu verbieten.

Und  solange KÖGIDA in Köln demonstriert,  wird das „Bündnis Köln stellt sich quer“ weiterhin mit kreativen Aktionsformen Widerstand dagegen leisten.

Zum 28. Januar lädt das  Bündnis  auf der Domtreppe und Domplatte zum Aktionsabend für das bunte Köln: Mit Musik , Kultur und guter Stimmung – und guten Argumenten gegen KÖGIDA

Denn: Kögida hat bei uns nichts zu suchen – weder am 28. Januar noch am 4. Februar.

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